Das A-Netz war das erste deutsche Funktelefonnetz.
Es bestand zwischen 1958 und 1977 und basierte auf der analogen Übertragungstechnik. Der mobile Verbindungsaufbau lief noch handvermittelt über das Fräulein vom Amt. Das A-Netz wurde von der Deutschen Bundespost betrieben. Die Teilnehmerzahl betrug rund 10.500; die Flächenabdeckung lag bei etwa 80 Prozent.
Da die Messung der Basisgrenzwerte des Mobilfunks sehr aufwendig ist, hat die Forschung so genannte abgeleitete Grenzwerte für die verursachenden Größen das elektrische und das magnetische Feld entwickelt.
Diese Basisgrenzwerte sind leichter zu messen. Sie werden auch als Referenzwerte bezeichnet. Die abgeleiteten Grenzwerte garantieren, dass die biologisch wichtigen SAR-Basisgrenzwerte in keinem Fall überschritten werden.
Der abgeleitete Grenzwert für das elektrische Feld beim D-Netz beträgt 42 V/m, Beim E-Netz sind es 58 V/m und bei UMTS 61 V/m. Die abgeleiteten Grenzwerte werden oft auch in die Einheit W/m² umgerechnet. Bei 1.800 MHz ergeben sich beispielsweise 9 W/m².
Als Abschattung wird die durch bauliche oder natürliche Hindernisse hervorgerufene Schwächung der elektromagnetischen Felder eines Mobilfunksenders bezeichnet.
Dabei kann die Ausbreitung der Felder auf verschiedene Arten beeinflusst werden: Niederschläge etwa bewirken eine Dämpfung, Gebäude reflektieren die elektromagnetischen Felder und Bäume verursachen eine Streuung.
Always on ist eine Funktion in den GPRS-Netzen.
Der Nutzer kann ständig mit dem Handy always on(line) - immer auf Empfang - bleiben; die paketvermittelte Datenübertragung macht das möglich.
Die Einwahldauer spielt keine Rolle, da der Nutzer nur für die Zeit bezahlt, in der Daten zu ihm fließen. Der Vorteil ist: E-Mails lassen sich jederzeit unmittelbar mit dem Mobiltelefon empfangen. Mit Always on werden außerdem beim erneuten Aufruf eines Datendienstes die Anmeldeschritte wesentlich abgekürzt.
Klassisches Beispiel einer analogen Übertragung ist das Telefon. Hier wird nicht nur die reine Information, sondern beispielsweise auch die Lautstärke wirklichkeitsgetreu in Form von elektrischen Schwingungen übertragen.
Technisch ausgedrückt: Bei der analogen Übertragung von Daten werden - im Unterschied zu digitalen Verfahren - beispielsweise Schallwellen nicht in diskrete Signalzustände (Digitalsignale) aufgelöst, sondern in kontinuierliche elektrische Spannungswerte umgewandelt. Diese erzeugen ein sich ständig änderndes kontinuierliches Sendesignal.
Unter athermischen Effekten (Wirkungen) versteht man mögliche biologische Wirkungen sehr schwacher, energiearmer elektromagnetischer Felder wie etwa Veränderungen des Zellstoffwechsels oder der Hirnströme.
Die elektromagnetischen Felder sind so gering, dass eine Temperaturerhöhung im Körper nicht messbar ist beziehungsweise sehr niedrig bleibt. Es ist äußerst umstritten, ob solche athermischen Effekte als wissenschaftlich nachgewiesen gelten können. Ihre Existenz wird in der Forschung derzeit kontrovers diskutiert und überwiegend als nicht gesichert angesehen.
